Neues Projekt: Heiner Koechlin!

·· Portrait ··

Schürch & Koellreuter, Kulturwissenschaft und Geschichte wurde im August 2010 von Franziska Schürch und Isabel Koellreuter gegründet. Wir sind spezialisiert auf die Erforschung und Vermittlung von verschiedenen historischen und alltagskulturellen Inhalten zu attraktiven Texten, Ausstellungen, Theaterstücken und Hörstationen. Zu unseren Auftraggeberinnen und -gebern gehören Kantone, Firmen, Behörden, Museen, Privatpersonen und Hochschulen. Unsere Arbeit spielt sich oft innerhalb interdisziplinärer Teams ab. Durch unsere vielfältigen Engagements verfügen wir über ein breites Netzwerk.


Portrait Isabel Koellreuter
Isabel Koellreuter (lic. phil.) ist Historikerin. Sie studierte Geschichte, Kunstwissenschaft und Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Basel und Salamanca. Nach ihrem Lizentiat arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Luzern Soziale Arbeit, für verschiedene Museen und Publikationsprojekte. Es folgte ein einjähriger Forschungsaufenthalt in Montréal (Kanada) an der McGill University. Kürzlich erschienen sind die neue Gemeindekunde Riehen, «Riehen. Ein Portrait» (2010), und «Soie Pirate. Geschichte der Firma Abraham» (2010), bei welchen sie konzeptuell, für Recherchen und als Autorin mitwirkte.


Portrait Franziska Schürch
Franziska Schürch (Dr. phil.) ist Kultur- und Theaterwissenschaftlerin. Sie studierte in Bern und Basel Theaterwissenschaft, Kulturwissenschaft / Volkskunde und Musikwissenschaft und promovierte im Fach Kulturwissenschaft über das Sammeln von Volkskunst in der Schweiz. Es folgten Lehr- und Forschungsaufträge unter anderem am University College London und an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Zwischen 2005 und 2008 war sie wissenschaftliche Leiterin des Inventars des kulinarischen Erbes der Schweiz.

·· Gemeinsame Projekte ··
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1. Lebendige Traditionen

Liste und Dossiers

Rheinspringer, Peter Schnetz 1968 (bei picturebâle)

Rheinspringer, Peter Schnetz 1968 (bei picturebâle)

Was verbindet Schwimmen im Rhein, Chienbäse, Fasnacht, Kundenweihnachten und die Ziefener Nünichlingler? Sie sind Teil der «lebendigen Traditionen» beider Basel. Im Rahmen der UNESCO-Konvention zum Schutz des immateriellen Kulturerbes erstellten wir im Auftrag der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft eine Liste von rund 30 lebendigen Traditionen. Zwölf der regionalen Bräuche wurde nationale Bedeutung zugemessen. Für diese erstellten wir ausführliche Dossiers zuhanden des Bundes

Liste und Dossiers für die Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt im Rahmen der UNESCO-Konvention zum Schutz des immateriellen Kulturerbes.

Entstehungszeitraum: Oktober 2011 – Oktober 2012

2. Raum für die Völkerkunde

Essay

Miss Kumbuk um 1886. Fritz Staehelin, StABS BSL 1001 G 1.2.29.1. Von einer Reise nach Ceylon kamen die Vettern Sarasin 1886 mit einer jungen Elefantendame zurück, die sie dem Basler Zolli schenkten.

Miss Kumbuk um 1886. Fritz Staehelin, StABS BSL 1001 G 1.2.29.1 Von einer Reise nach Ceylon kamen die Vettern Sarasin 1886 mit einer jungen Elefantendame zurück, die sie dem Basler Zolli schenkten.

Fritz und Paul Sarasin hatten bereits eine beeindruckende Karriere als weitgereiste Naturwissenschaftler hinter sich, als sie sich Ende 1896 in ihrer Heimatstadt Basel in die ethnographische Kommission des Museums wählen liessen. Die beiden trugen zur Verwirklichung des lang geplanten Neubaus des Museums auf dem Münsterhügel bei und prägten das Sammlungskonzept entscheidend mit.

«Raum für die Völkerkunde. Von der Entstehung der ethnographischen Kommission bis zum Neubau von 1917». In: Von Miss Kumbuk bis Herzog & De Meuron. Hrsg.: Museum der Kulturen Basel. 2011. S. 77-91.

Entstehungszeitraum: Herbst 2010

3. Hero – seit 1886 in aller Munde

Buch

Konservendose aus den 1950er Jahren. Museum Burghalde, Sammlung Hero. Isabelle Böhmler 2011.

Konservendose aus den 1950er Jahren. Museum Burghalde, Sammlung Hero. Isabelle Böhmler 2011.

Die Geschichte der Firma Hero beginnt 1886 in Lenzburg. Die Idee der beiden Gründer war klar, einfach und modern: Von der Erbsenzucht über die Dosenproduktion bis zum Vertrieb sollte alles innerhalb des gleichen Betriebes stattfinden. Das Buch gibt Einblicke in das Archiv der Firma Hero und zeigt, wie sich Hero von der Konservenfabrik zur Herstellerin von Convenience Food entwickelt hat: ein anschauliches Beispiel schweizerischer Industrie-, Agrar-, Konsum- und Unternehmensgeschichte.

Isabel Koellreuter, Martin Lüpold, Franziska Schürch: Hero – seit 1886 in aller Munde. hier + jetzt, Baden 2011. Die Publikation entstand im Auftrag des Schweizerischen Wirtschaftsarchivs und der Stiftung Museum Burghalde Lenzburg.

Entstehungszeitraum: November 2010 – August 2011.

4. Kantonstrennung auf der Bühne

Szenische Lesung

Karikatur auf die Kantonsteilung. Ludwig Adam Kelterborn zugeschrieben, um 1833.

Karikatur auf die Kantonsteilung. Ludwig Adam Kelterborn zugeschrieben, um 1833.

«Ich hätte eher an die Türken gedacht, als dass unsere sonst kaltblütigen Baselbieter so etwas beginnen werden!» wetterte ein Städter vor über 170 Jahren über die aufgebrachten Landschäftler und deren Gleichheitsforderungen. Die teilweise gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Stadt und Landschaft gipfelten schliesslich in einer letzten und entscheidenden Schlacht bei der Hülftenschanze am 3. August 1833. Siegreich gingen die Landschäftler aus der Schlacht hervor, es folgte die Trennung Basels in zwei Halbkantone.
Mit Zitaten aus Augenzeugenberichten und Feuerteufeln kamen die Auseinandersetzungen im Rahmen des metrobasel Forums vom 11. November 2011 auf die Bühne des Theaters Basel.

Skript für szenische Lesung im Auftrag des Vereins metrobasel.
Entstehungszeitraum: Herbst 2011.

5. Schnitzeljagd! Ein Fest für Wissenschaft, Kunst und Handwerk

Rundgang & Hörstationen

Zwei Gäste an den Hörstationen bei Schürch & Koellreuter im August 2010 an der Ochsengasse 12.

Zwei Gäste an den Hörstationen bei Schürch & Koellreuter im August 2010 an der Ochsengasse 12.

Verschlüsselten Hinweisen folgen und auf dem Weg unbekannte Hinterhöfe, Werkstätten und Ateliers entdecken: Die «Schnitzeljagd» ist eine abenteuerliche Entdeckungsreise durch Basler Berufswelten. Eine Vielzahl von Freischaffenden und Kleinunternehmern tragen zur Lebendigkeit der Stadt bei. Die «Schnitzeljagd» ermöglicht faszinierende Einblicke in das Schaffen dieser Berufsleute, gleichzeitig entdeckten die Gäste Basel aus ganz unterschiedlichen Perspektiven.

Die Schnitzeljagd fand am 21. Juni 2014 zum dritten Mal statt. (http://schnitzeljagd2014.info) Ausgedacht und durchgeführt wurde das Projekt von Isabel Koellreuter und Barbara Piatti (http://www.barbara-piatti.ch)

Schürch & Koellreuter haben sich dreimal mit einer eigenen Station beteiligt, im August 2010 mit Hörstationen:

» Hörstation Cervelat (5:47, 2.7 mb)
» Hörstation Ochsengasse (7:44, 3.6 mb)

Texte von Isabel Koellreuter und Franziska Schürch
Gesprochen von Marisa Rigas
Aufgenommen und geschnitten von Giacun Schmid.

6. Das Silogebäude der Basler Lagerhausgesellschaft

Ausstellung

Das Silogebäude der Basler Lagerhausgesellschaft war einer der ersten Bauten in Basel aus armiertem Eisenbeton.

Das Silogebäude der Basler Lagerhausgesellschaft war einer der ersten Bauten in Basel aus armiertem Eisenbeton.

Die Industrialisierung im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts steht synonym für ein gewaltiges Wachstum der Städte und die Errichtung von Fabriken. Um dieses Wachstum zu ermöglichen, entstanden zahlreiche neue Verkehrswege. Mit Eisenbahn und auf dem Wasserweg wurden die neuen Zentren mit Waren versorgt. Die Ausstellung erzählt Geschichten von Logistik und Lagerung auf dem Areal der Erlenmatt in Basel.

Recherche und Aufbereitung der Inhalte für eine Ausstellung im Auftrag der Stiftung Habitat, Basel.
Entstehungszeitraum: Juni – August 2012.

7. Historische Disziplinen

Lehrauftrag

Manche Historiker führen ein gefährliches Leben. Hier Tom Hanks als Spezialist für Symbole im Film Illuminati von 2009.

Manche Historiker führen ein gefährliches Leben. Hier Tom Hanks als Spezialist für Symbole im Film Illuminati von 2009.

Wie sieht die Arbeit einer Historikerin aus? Was macht ein Kulturwissenschaftler im Archiv? Dies sind die Grundfragen, welchen wir in diesem Kurs nachgehen. Die Studierenden erkennen die Relevanz unterschiedlicher Quellen für den historischen Erkenntnisprozess, sie sind in der Lage, Quellen zu beschreiben, zu bewerten und zu interpretieren. Dazu gehört auch, dass sie handschriftliche Quellen aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert entziffern können.

Lehrauftrag an der HTW Chur für angehende Informationswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Seit 2011.

8. Heiner Koechlin 1918-1998

Porträt eines Basler Anarchisten

Heiner Koechlin hält 1963 die 1.-Mai-Ansprache auf Spanisch

Heiner Koechlin hält 1963 die 1.-Mai-Ansprache auf Spanisch

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·· Kontakt ··

Schürch & Koellreuter
Leonhardsberg 14
4051 Basel
061 331 17 90

mail@schuerchkoellreuter.ch