Kulturstadtplan #2 Johann Peter Hebel

Vernissage am 7. Dezember 2017 um 19 Uhr im Café Hebel Petersgraben 24

 

 

 

 

 

 

 

 

 

«Es ist gar herrlich, so etwas Vagabundisches in das Leben zu mischen.»

Geboren wurde Johann Peter Hebel als Kind einfacher Eltern am 10. Mai 1760 in Basel. Später kam er in den Genuss guter Bildung und machte in Karlsruhe nicht nur als Professor und Spitzenbeamter der Kirche auf sich aufmerksam, sondern auch als gefeierter Dichter und Erzähler.

In Basel hat Hebel nur die Sommermonate seiner Jugend verbracht, aber er blieb seiner Geburtsstadt lebenslang verbunden – und lieferte mit einem seiner damals neuartigen Mundartgedichte gar den Text für das spätere Heimatlied der Stadt, Z Basel an mim Rhi.

Am Rheinknie steht nicht nur das einzige der vier Denkmäler, das ihn lächelnd zeigt, hier hat seit 1860 auch die Basler Hebelstiftung ihren Sitz. Und es lässt sich gut auf den Spuren eines Mannes wandeln, dessen Kalendergeschichten «Humanität und Lebensklugheit» vermittelten, in zahlreiche Weltsprachen übersetzt wurden und fast zweihundert Jahre nach seinem Tod noch Leserinnen und Leser in den Bann ziehen.

Der vorliegende Plan öffnet den Blick von Basel bis Karlsruhe und damit auch für Hebels Leben und den Kosmos seiner Geschichten. Und er lädt dazu ein, zwei Spaziergänge zu unternehmen – real oder als Gedankenreisen. Auf jeden Fall ganz im Sinne von Johann Peter Hebel:

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